Ghost Train Haze ist eine Sativa-dominante Hybrid-Sorte, die 2011 von Rare Dankness in den USA gezüchtet wurde. Ihre hellgrünen Blüten sind dicht und dick und sind mit hell orangefarbenen Haaren überzogen. Das Aroma dieser Sorte besteht aus süßen und zitronigen Noten mit etwas Kiefer, das beim Zerreiben der Blüten intensiver wahrgenommen wird.
Ghost Train Haze ist eine Sativa-dominante Hybride aus 70 % Sativa und 30 % Indica. Die Sorte wurde in den USA gezüchtet und ist eine Kreuzung aus Ghost OG und Nevil’s Wreck.
Ghost Train Haze hat einen THC-Gehalt von 17 bis 28 % und einen CBD-Gehalt von weniger als 1 %.
Durch das Verhältnis von hohem THC- und niedrigem CBD-Gehalt könnte Ghost Train Haze eine stimmungsaufhellende, beruhigende und angstlösende Wirkung haben, was für manche Menschen bei der Bewältigung von Stress, depressiven Verstimmungen und Angstzuständen von Vorteil sein könnte.3,4,5
Neben den Cannabinoiden können auch Terpene zur Wirkung von Ghost Train Haze beitragen. Terpene sind natürliche Aromastoffe, die nicht nur für den charakteristischen Duft verantwortlich sind, sondern auch die therapeutischen Eigenschaften von medizinischem Cannabis beeinflussen und unterstützen können. Die Wirkung hängt jedoch stark von der individuellen Reaktion ab. Viele dieser Effekte sind noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt und Gegenstand aktueller Forschung.
Zu den wichtigsten Terpenen in Ghost Train Haze gehören:3,6
Die genaue Wirkung einzelner Terpene ist bisher nur begrenzt wissenschaftlich untersucht. Einige mögliche Wirkungen wurden zwar in Studien beschrieben, aber oft fehlen umfassende und gesicherte Daten. Daher ist es wichtig, diese Informationen mit Vorsicht zu genießen und sich bewusst zu sein, dass die tatsächliche Wirkung individuell unterschiedlich sein und von den bisherigen Annahmen abweichen kann.
Ghost Train Haze wird von Anwender:innen oft als Sorte mit aktivierender, stimmungsaufhellender und euphorisierender Wirkung beschrieben. Die tatsächliche Wirkung hängt jedoch stark von der individuellen Reaktion ab.
Disclaimer: Die beschriebenen Effekte basieren auf Rückmeldungen von Anwender:innen, die ihre Erfahrungen nach der Anwendung des Produkts mit medizinischem Personal geteilt haben. Es handelt sich nicht um wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen, sondern um individuelle Wahrnehmungen, die von Person zu Person unterschiedlich sein können.
Ghost Train Haze erfordert Erfahrung im Anbau, da sie als mittelschwer bis anspruchsvoll gilt. Für den Innenanbau sind LED-Lampen oder vergleichbare Beleuchtungssysteme geeignet, um das Sonnenlicht zu ersetzen. Eine gute Belüftung ist wichtig, um das Schimmelrisiko zu minimieren.
Die Blütezeit beträgt etwa 9 bis 10 Wochen, in denen sich dichte, harzreiche Blüten bilden. Im Freilandanbau kann die Pflanze unter optimalen Bedingungen groß werden, die Erntezeit liegt normalerweise zwischen Ende Oktober und Anfang November.
Qualitativ hochwertige Blüten haben einen frischen, charakteristischen Geruch, eine grüne Farbe und eine kompakte, leicht klebrige Struktur. Ein muffiger Geruch oder brüchige Blüten können auf unsachgemäße Lagerung oder Qualitätsminderung hinweisen. Im Zweifelsfall kannst Du Dich in einer Apotheke beraten lassen.
Ghost Train Haze ist aufgrund des hohen THC-Gehalts eher nicht für den Therapie-Einstieg geeignet. Die Wahl der Sorte sowie die individuelle Dosierung sollten immer sorgfältig mit dem behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin besprochen werden.
In Deutschland ist Ghost Train Haze nur auf ärztliche Verschreibung erhältlich. Gegen Vorlage eines Rezeptes kannst Du die Blüten in Apotheken kaufen, sowohl online als auch vor Ort. Achte darauf, nur bei seriösen Anbietern zu kaufen, die qualitativ hochwertige medizinische Cannabis-Produkte anbieten.
Ghost Train Haze zeichnet sich durch ihre Sativa-dominante Hybrid-Genetik und ihr Aroma aus erdigen, kieferartigen und Zitrusnoten. Sie hat einen hohen THC-Gehalt und ein spezifisches Terpen-Profil. Außerdem wird Ghost Train Haze von Anwender:innen als eine Sorte mit stark aktivierender Wirkung beschrieben.
Bewahre Ghost Train Haze an einem dunklen Ort bei konstanter Temperatur zwischen 18 und 24 °C auf. Vermeide hohe Luftfeuchtigkeit und lagere die Blüten in einem luftdichten Behälter. Dies schützt die Inhaltsstoffe und bewahrt das Aroma.
Häufige Nebenwirkungen können trockener Mund, trockene Augen und Schwindel sein. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind u. a. Müdigkeit, Übelkeit, Appetitsteigerung, Schläfrigkeit sowie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.7 Bei Fragen oder Unsicherheiten wende Dich an Deinen Arzt / Deine Ärztin oder an Deine Apotheke.
Die Informationen auf unseren Seiten basieren, soweit verfügbar, auf offiziellen Produktdatenblättern und Primärquellen der jeweiligen Hersteller. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der übernommenen Informationen und schließen eine Haftung für etwaige Unstimmigkeiten oder Fehler ausdrücklich aus. Die Nutzung der Inhalte erfolgt daher auf eigene Verantwortung.
1Müller-Vahl, Kirsten R., and Franjo Grotenhermen, eds. Cannabis und Cannabinoide: in der Medizin. MWV (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft), 2019.
2Pisanti, S., Malfitano, A. M., Ciaglia, E., Lamberti, A., Ranieri, R., Cuomo, G., Laezza, C. (2017). Cannabidiol: State of the art and new challenges for therapeutic applications. Pharmacology & therapeutics, 175, 133-150.
3Produktblatt des Herstellers (nicht öffentlich zugänglich)
4Abrams, D. I. (2018). The therapeutic effects of Cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report. European Journal of Internal Medicine, 49, 7–11. https://doi.org/10.1016/j.ejim.2018.01.003
5Whiting, P. F., Wolff, R. F., Deshpande, S., Di Nisio, M., Duffy, S., Hernandez, A. V., Keurentjes, J. C., Lang, S., Misso, K., Ryder, S., Schmidlkofer, S., Westwood, M., & Kleijnen, J. (2015). Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis: A systematic review and meta-analysis. JAMA: The Journal of the American Medical Association, 313(24), 2456–2473. https://doi.org/10.1001/jama.2015.6358
6Sommano, S. R., Chittasupho, C., Ruksiriwanich, W., & Jantrawut, P. (2020). The cannabis terpenes. Molecules (Basel, Switzerland), 25(24), 5792. https://doi.org/10.3390/molecules25245792
7BfArM - Begleiterhebung. (o. J.). Bfarm.de. Abgerufen 18. November 2024, von https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Medizinisches-Cannabis/Begleiterhebung/_node.html