Mac 1, auch bekannt als „Miracle Alien Cookies“, ist eine Hybrid-Sorte. Ihre Blüten zeichnen sich durch eine dichte Schicht milchiger Trichome und orangefarbene Härchen aus, was ihnen ein helles, frostiges Aussehen verleiht. Das Aroma wird als eine Mischung aus Vanille, Zitrusfrüchten und erdigen Noten beschrieben, die sich beim Zerreiben verstärken.
Mac 1 ist eine Hybrid-Sorte, die aus der Kreuzung von Alien Cookies F2 und Miracle 15 hervorgegangen ist. Mit einem Verhältnis von 50 % Sativa und 50 % Indica hat sie ein ausgewogenes Profil.
Mac 1 hat einen THC-Gehalt von 20 bis 25 % und einen CBD-Gehalt von weniger als 1 %.
Durch das Verhältnis von hohem THC- und niedrigem CBD-Gehalt könnte Mac 1 eine stimmungsaufhellende, beruhigende und angstlösende Wirkung haben, die für manche Menschen bei der Bewältigung von Stress, depressiven Verstimmungen und Angstzuständen von Vorteil sein könnte. Diese Effekte sind individuell unterschiedlich und noch nicht abschließend durch klinische Studien belegt.3,4,5
Neben den Cannabinoiden können auch Terpene zur Wirkung von Mac 1 beitragen. Terpene sind natürliche Aromastoffe, die nicht nur für den charakteristischen Duft verantwortlich sind, sondern auch die therapeutischen Eigenschaften von medizinischem Cannabis beeinflussen und unterstützen können. Die Wirkung hängt jedoch stark von der individuellen Reaktion ab. Viele dieser Effekte sind noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt und Gegenstand aktueller Forschung.
Zu den wichtigsten Terpenen in Mac 1 gehören:3,6
Die genaue Wirkung einzelner Terpene ist bisher nur begrenzt wissenschaftlich untersucht. Einige mögliche Wirkungen wurden zwar in Studien beschrieben, aber oft fehlen umfassende und gesicherte Daten. Daher ist es wichtig, diese Informationen mit Vorsicht zu genießen und sich bewusst zu sein, dass die tatsächliche Wirkung individuell unterschiedlich sein und von den bisherigen Annahmen abweichen kann.
Mac 1 wird von Anwender:innen oft als Sorte mit ausgewogener Wirkung beschrieben. Der hohe THC-Gehalt kann eine klare und energetische mentale Aktivität fördern. Der Indica-Anteil wird mit einer beruhigenden Wirkung in Verbindung gebracht, die körperliche und geistige Entspannung fördern kann.
Disclaimer: Die beschriebenen Effekte basieren auf Rückmeldungen von Anwender:innen, die ihre Erfahrungen nach der Anwendung des Produkts mit medizinischem Personal geteilt haben. Es handelt sich nicht um wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen, sondern um individuelle Wahrnehmungen, die von Person zu Person unterschiedlich sein können.
Mac 1 erfordert Erfahrung im Anbau, da sie als mittelschwer bis anspruchsvoll gilt. Für den Innenanbau sind LED-Lampen oder vergleichbare Beleuchtungssysteme geeignet, um das Sonnenlicht zu ersetzen. Eine gute Belüftung ist wichtig, um das Schimmelrisiko zu minimieren.
Die Blütezeit beträgt etwa 8 bis 10 Wochen, in denen sich dichte, harzreiche Blüten bilden. Im Freilandanbau kann die Pflanze unter optimalen Bedingungen groß werden, die Erntezeit liegt normalerweise zwischen Mitte und Ende Oktober.
Qualitativ hochwertige Blüten haben einen frischen, charakteristischen Geruch, eine grüne Farbe und eine kompakte, leicht klebrige Struktur. Ein muffiger Geruch oder brüchige Blüten können auf unsachgemäße Lagerung oder Qualitätsminderung hinweisen. Im Zweifelsfall kannst Du Dich in einer Apotheke beraten lassen.
Mac 1 ist aufgrund des hohen THC-Gehalts eher nicht für den Therapie-Einstieg geeignet. Die Wahl der Sorte sowie die individuelle Dosierung sollten immer sorgfältig mit dem behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin besprochen werden.
In Deutschland ist Mac 1 nur auf ärztliche Verschreibung erhältlich. Gegen Vorlage eines Rezeptes kannst Du die Blüten in Apotheken kaufen, sowohl online als auch vor Ort. Achte darauf, nur bei seriösen Anbietern zu kaufen, die qualitativ hochwertige medizinische Cannabis-Produkte anbieten.
Mac 1 zeichnet sich durch eine ausgewogene Hybrid-Genetik und ein Aroma aus Vanille, Zitrusfrüchten und erdigen Noten aus. Sie hat einen hohen THC-Gehalt und ein spezifisches Terpen-Profil.
Bewahre Mac 1 an einem dunklen Ort bei konstanter Temperatur zwischen 18 und 24 °C auf. Vermeide hohe Luftfeuchtigkeit und lagere die Blüten in einem luftdichten Behälter. Dies schützt die Inhaltsstoffe und bewahrt das Aroma.
Häufige Nebenwirkungen können trockener Mund, trockene Augen und Schwindel sein. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind u. a. Müdigkeit, Übelkeit, Appetitsteigerung, Schläfrigkeit sowie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.7 Bei Fragen oder Unsicherheiten wende Dich an Deinen Arzt / Deine Ärztin oder an Deine Apotheke.
Die Informationen auf unseren Seiten basieren, soweit verfügbar, auf offiziellen Produktdatenblättern und Primärquellen der jeweiligen Hersteller. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der übernommenen Informationen und schließen eine Haftung für etwaige Unstimmigkeiten oder Fehler ausdrücklich aus. Die Nutzung der Inhalte erfolgt daher auf eigene Verantwortung.
1Müller-Vahl, Kirsten R., and Franjo Grotenhermen, eds. Cannabis und Cannabinoide: in der Medizin. MWV (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft), 2019.
2Pisanti, S., Malfitano, A. M., Ciaglia, E., Lamberti, A., Ranieri, R., Cuomo, G., Laezza, C. (2017). Cannabidiol: State of the art and new challenges for therapeutic applications. Pharmacology & therapeutics, 175, 133-150.
3Produktblatt des Herstellers (nicht öffentlich zugänglich)
4Abrams, D. I. (2018). The therapeutic effects of Cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report. European Journal of Internal Medicine, 49, 7–11. https://doi.org/10.1016/j.ejim.2018.01.003
5Whiting, P. F., Wolff, R. F., Deshpande, S., Di Nisio, M., Duffy, S., Hernandez, A. V., Keurentjes, J. C., Lang, S., Misso, K., Ryder, S., Schmidlkofer, S., Westwood, M., & Kleijnen, J. (2015). Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis: A systematic review and meta-analysis. JAMA: The Journal of the American Medical Association, 313(24), 2456–2473. https://doi.org/10.1001/jama.2015.6358
6Sommano, S. R., Chittasupho, C., Ruksiriwanich, W., & Jantrawut, P. (2020). The cannabis terpenes. Molecules (Basel, Switzerland), 25(24), 5792. https://doi.org/10.3390/molecules25245792
7BfArM - Begleiterhebung. (o. J.). Bfarm.de. Abgerufen 18. November 2024, von https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Medizinisches-Cannabis/Begleiterhebung/_node.html